Brauchtums-Aufführungen
Brauchtums-Aufführungen
Infos
In der Stockacher Innenstadt | 19.00 Uhr
Im Anschluss an den Sternmarsch finden an zwei Plätzen in der Stadt Brauchtumsvorführungen statt. In der Hauptstraße wird zunächst der historische Kriegsrat gezeigt. Anschließend folgt der Tiroler Tanz aus Unterägeri, der Hopser- und Schleifertanz aus Munderkingen und zum Schluss der Tanz der Ahlande aus Rottenburg. In der Unterstadt sieht man den Tanz der Salz-Hansel aus Bad Dürrheim, den Laternentanz
aus Konstanz, das Bräuteln aus Sigmaringen und den Offenburger Hexensprung.
Oberstadt

Kriegsratsszene auf dem Wagen vom Narrengericht
Mitglieder des Narrengerichts und der Gliederungen spielen dort die wichtigste historische Szene aus dem Jahre 1315 nach. Es geht im Wesentlichen um das Geschehen am Abend vor der Schlacht am Morgarten 15. November 1315.
19:00 Uhr | Hauptstraße Bürgerhaus Adler Post

Tiroler Tanz
Die Nüssler tanzen einen sehr eigentümlichen Tanz zum Trommeln des Tambouren, der an die Bewegungen von Marionetten erinnert und die Schellen zum Klingeln bringt.
ca. 19:15 Uhr | Hauptstraße Bürgerhaus Adler Post

Hopser & Schleifer Tanz Munderkingen
Hopser und Schleifer waren im 18. Jahrhundert die typischsten schwäbischen Tanzformen. Der Schleifer hatte ursprünglich zwei Teile. Im ersten Teil warb der Tänzer um die Tänzerin und versuchte, die Fliehende immer wieder einzufangen. Der zweite Teil bildete das Zusammenfinden der Beiden in einem engen Rundtanz, dem eigentlichen Schleifer. Der Hopser hingegen war ein derber Paarrundtanz. Heute ist „der Hopser und Schleifer“ ein wichtiger Teil des Brunnensprungs. Zum Spiel der Stadtkapelle tanzen die Brunnenspringer
auf dem Brunnenrand, die Trommgesellenpaare auf der Burg.
ca. 19:30 Uhr | Hauptstraße Bürgerhaus Adler Post

Tanz der Ahlande
„Der Tanz der Ahlande“ krönt die Rottenburger Fasnet. In wirbelnden Schritten und klingenden Schellen entfaltet sich ein Schauspiel voller Kraft und Rhythmus. Es ist ein funkelndes Spiel, das Herz und Sinne betört und Augen wie Ohren verzaubert.
ca. 19:45 Uhr | Hauptstraße Bürgerhaus Adler Post
Unterstadt

Tanz der Salz-Hansel, Bad Dürrheim
Der „Tanz der Salz-Hansel“ ist kein fester Tanz, sondern die Bezeichnung für die traditionellen Umzüge und Tänze der Salzhansel-Narrenzunft aus Bad Dürrheim. Der Salzhansel repräsentiert die historische Salzgewinnung und trägt daher ein Kostüm aus Nesselstoff, das mit zahlreichen Salzsäckchen und einem „Gschell“ aus 25 Glocken geschmückt ist. Beim Tanzen und Springen erzeugt das „Gschell“ einen unverwechselbaren Klang.
ca. 19:00 Uhr | Unterstadt Kreuzung Stabelstraße

Konstanzer Laternentanz
Der Ursprung des Laternentanzes bezieht sich auf ein Edikt aus dem Jahr 1388 in dem der „Hohe Rat zu Konstanz“ dem Bürger das Nachtleben untersagt – es sei denn, der Nachtschwärmer leuchtet sich selber heim und macht die braven Bürger durch eine Laterne auf seine lasterhaften Nachteskapaden aufmerksam. Das greift der Laternentanz auf. Der Polizeiblätz, die einzige Figur der Blätzlebuebe-Zunft, die eine Holzmaske trägt, spielt in dieser Narrenposse eine eher tragische Rolle: Er verkörpert die Obrigkeit, die von den Laternentänzern verhöhnt wird. Die Konstanzer „Blätzlebuebe“ führen einen Laternentanz auf. Sie tanzen zu den Klängen ihres Fanfarenzuges. Angeführt wird er vom einem Blätzlebue mit Rössle, dann folgen die Laternenträger und im Anschluss die Fahnenschwinger.
ca. 19:15 Uhr | Unterstadt Kreuzung Stabelstraße

Bräuteln, Sigmaringen
Das Historische Bräuteln wird seit mehr als drei Jahrhunderten gepflegt und ist der Höhepunkt der Semmerenger Fasnet. Ein wahrhaft köstlicher Brauch, ein „Heischebrauch“. Frischgebackene Ehemänner werden von den – ledigen – Bräutlingsgesellen auf einer Stange um den Marktbrunnen getragen und werfen dabei Brezeln, Würstle oder natürlich
allerlei Süßigkeiten aus.
ca. 19:30 Uhr | Unterstadt Kreuzung Stabelstraße

Offenburger Hexensprung
Sobald die Dunkelheit angebrochen ist, beginnt das schaurig-mystische Schauspiel. Die Hexenfeuerwerker legen an die Strohhexe Feuer, während im weiten Rund die Hexen ihren Hexentanz im Schein der auflodernden Flammen zelebrieren. Immer wieder klingt in das Knallen und Prasseln des gewaltigen Feuerwerks der alte Offenburger Fasentruf „Schelle, Schelle, Sechser, alli alti Hexe, Narro!“ Bevor aber das große Feuer erlöscht, setzen die Hexen zu ihrem berühmten Hexensprung an. Hoch schwingen sie sich auf ihren Besen durch die auf-lodernden Flammen, bis auch der letzte Rest der Strohhexe verbrannt ist.
ca. 19:45 Uhr | Unterstadt Kreuzung Stabelstraße








